Dienstag, 27. September 2022
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Airbag-Jacken für Motorradfahrer:innen im ADAC Test

Alle Modelle überzeugen mit Schutzpotenzial – Unterschiede in der Handhabung

Unfälle haben für Motorradfahrer:innen oftmals größere Auswirkungen als für Autofahrer. Bei einem Aufprall werden letztere nicht nur durch die Karosserie, sondern auch durch Airbags geschützt. Inzwischen können aber auch Motorradfahrer:innen bei einem Unfall von einem Airbag in Form einer Weste oder Jacke profitieren. Was die neueste Generation von Airbag-Bekleidungssystemen kann, hat der ADAC im Crashtest überprüft. Das Ergebnis: alle getesteten Jacken werden mit „gut“ bewertet und bieten im Falle eines Unfalls mit bis zu 50 km/h zusätzlichen Schutz im Brust- und Rückenbereich.

Drei Airbag-Jacken im Test: Alpinestars, Dainese, HELD

Insgesamt wurden drei Airbag-Jacken untersucht: das Tech-Air Street-e System von Alpinestars, die D-Air Street Smart JKT von Dainese und die eVest von HELD/In&Motion. Alle drei Jacken haben eine Interventionszeit (Dauer vom ersten Anstoß bis zum vollständigen Aufblasen des Airbags) von circa 80 Millisekunden. Der Airbag-Schutz ist bei allen Produkten bereits vor dem Anprall des Motorradfahrenden am Auto vorhanden.

Kleine Unterschiede gibt es in der Handhabung. So erfolgt die Wiederinstandsetzung nach einem Unfall beispielsweise bei den Modellen von Dainese und Alpinestars beim Händler beziehungsweise beim Hersteller. Die Weste von Held/In&Motion kann der Nutzer nach dem Auslösen selbst wieder in Stand setzen. Die Weste von Dainese ist die einzige, die auch mit beliebiger passender Schutzkleidung, zum Beispiel der vorhandenen Lederkombi, kombiniert werden kann. Die anderen Westen erfordern eigene, kompatible Jacken.

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Drei Airbag-Jacken, Tech-Air Street-e System von Alpinestars, die D-Air Street Smart JKT von Dainese & die eVest von HELD/In&Motion untersucht.
Airbag-Jacken für Motorradfahrer im ADAC Test: Alle Modelle überzeugen mit Schutzpotenzial – Unterschiede in der Handhabung. (c) ADAC

Entwicklung bei Airbag-Jacken für Motorradfahrer

Bereits 2013 hat der ADAC die erste elektronische Airbag-Jacke von Dainese getestet. Damals war die Sensorik noch am Fahrzeug installiert. Es mussten zusätzliche Komponenten an der Maschine angebracht werden, wodurch die Jacke nur in Verbindung mit dem entsprechend ausgestatteten Motorrad funktionierte. Die nun getesteten Jacken verfügen alle über eine eigenständige Sensorik und sind autonom nutzbar.

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Die richtige Airbag-Jacke ist eine individuelle Entscheidung

Der ADAC empfiehlt Motorradfahrer:innen, sich ausführlich mit dem Produkt und der eigenen spezifischen Nutzung zu befassen. Der Bedienungsanleitung ist unbedingt Folge zu leisten, denn die richtige Einstellung und Wartung der Schutzwesten ist wichtig, damit sie ihr volles Schutzpotenzial erreichen. Außerdem ist eine ausgiebige Probefahrt mit der in Frage kommenden Jacke sinnvoll, um sich vor dem Kauf mit Tragekomfort und Gewicht vertraut zu machen.

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Nika
Nikahttps://sherides.de/ueber-uns
Seit ihrer Jugend ist SHE RIDES Gründerin Annika, für Freunde auch Nika, Zweirad-Enthusiastin. Mit ihrer Royal Enfield und Motorradhund Mila im Gepäck startet sie mit SHE RIDES in neue Abenteuer.

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