Installation Daytona Heizgriffe Test

Erfahrungsbericht: Daytona Heated Grips 22,2 mm – sinnvoller Winter-Begleiter?

Wenn die Herbst- und Wintertemperaturen sinken, ist vor allem eines wichtig: Hände, die Gefühl behalten. Kalte Hände reagieren langsamer — das kann nicht nur unbequem sein, sondern die Sicherheit beim Fahren beeinträchtigen. Heizgriffe sind eine weitverbreitete Lösung: Sie speisen sich direkt aus der Bordelektrik des Motorrads, liefern dauerhafte Wärme und erlauben so eine bessere Kontrolle auch bei langen oder kalten Touren.

Im Daytona Heizgriffe Test probieren wir Heizgriffe der Marke Daytona für euch aus und testen sie auf Herz und Nieren – stay tuned!

Warum Heizgriffe?

Im direkten Vergleich zwischen Heizgriffen und beheizbaren Handschuhen zeigen Erfahrungswerte, dass Heizgriffe eine einfache, dauerhafte und wartungsarme Wärmequelle sind — solange das Motorrad eine 12 V-Versorgung und ausreichend Batteriekapazität hat. Doch nun zu den Details im Daytona Heizgriffe Test.

Was die Daytona Heated Grips auszeichnet

Die Daytona-Griffe 89820 verteilen sich unauffällig, aber funktional: Sie passen auf alle Lenker mit 7/8″ (22,2 mm) und kommen mit einem integrierten 4-stufigen Schalter samt 5-farbiger LED-Anzeige. Sofort nach dem Einschalten liefert die „Quick-Heat“-Funktion Wärme — ideal, wenn man bei kaltem Start losfährt.

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Technische Eckdaten:

  • 22,2 mm Lenker kompatibel
  • 4-stufige Temperaturregelung mit LED-Anzeige
  • Schnellheizung beim Einschalten
  • Wasserdicht und mit offenem Griffende (optional)
  • Automatische Abschaltung bei zu niedriger Batteriespannung (Schutz der Bordelektrik)

Montage und Bedienung sind unkompliziert — wenn man etwas handwerkliches Geschick mitbringt, gelingt der Einbau innerhalb kurzer Zeit.

Zusätzlich wird von Seiten des Herstellers eine sehr ausführliche Installationsanleitung auf Deutsch und Englisch mitgeliefert, was den Einbau sehr erleichtert. Mein Komplettset, das mir freundlicherweise von Daytona direkt zur Verfügung gestellt und direkt aus Japan nach Hause verschifft wurde, enthält außerdem ein Gluekit und einen Herstellerkatalog.

Hier der vollständige Inhalt meines Pakets nach dem Auspacken:

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Daytona Heizgriffe Test: Erste Eindrücke auf Tour

Schon die erste Fahrt bei etwa 5–8 °C zeigte: Die Griffe erwärmen spürbar — nach wenigen Minuten ist die Wärme gleichmäßig spürbar. Die linke Hand umklammert den Lenker sicher, das Gas bleibt präzise dosierbar, die Hände werden nicht klamm. Gerade auf langen Landstraßen oder bei nassem Herbstwetter merkt man, wie viel einfacher das Fahren wird, wenn die Hände warm bleiben.

Alltagstauglichkeit: Die LEDs zeigen klar die Temperaturstufe, der Schalter ist mit Handschuhen leicht zu bedienen und ohne Ablenkung erreichbar. Auch nach längeren Fahrten bleiben die Griffe stabil — kein Abrutschen, kein Verrutschen spürbar.

Der Komfortgewinn ist deutlich: kalte Griffhand–Probleme gehören der Vergangenheit an, der Griff bleibt sicher fühlbar und Handbewegungen bleiben präzise.

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Wann Heizgriffe an ihre Grenzen kommen

Heizgriffe verteilen Wärme nur auf Handballen und Innenseite der Finger — die Handrücken bleiben (je nach Handschuhtyp) relativ kühl. Das gilt im Daytona Heizgriffe Test natürlich auch für das vorliegende Paar – gerade bei längeren Fahrten unter 0 °C oder starkem Wind kann das trotz Griffheizung zu kühlen Extremitäten führen. Damit sind sie oft keine vollständige Winterlösung, sondern eine sinnvolle Ergänzung — ideal in Kombination mit warmen, winddichten Handschuhen.

Ebenso wichtig: Bei sehr kalten Minusgraden oder sehr langer Standzeit sollten Heizgriffe nicht als alleinige Wärmequelle gesehen werden — sie wirken am besten in Kombination mit guter Thermo- oder Winterausrüstung.

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Ein möglicher Nachteil: Bei mehreren Motorrädern müsste jeder Lenker separat ausgestattet werden — Heizgriffe sind nicht flexibel zwischen Bikes tauschbar.

Daytona Heizgriffe Test: PLUS & MINUS

Pluspunkte

• Spürbare Wärme durch „Quick Heat“ schon nach wenigen Minuten – ideal für Pendler und Wintertouren
• 4-stufige Temperaturregelung mit gut sichtbarer LED-Anzeige
• Integrierter Schalter → keine Zusatzkabel, kein zusätzlicher Kasten am Lenker
• Automatische Abschaltung bei niedriger Batteriespannung schützt Elektrik
• Angenehme, leicht griffige Oberfläche – kein „Plastikgefühl“
• Sehr stabile Montage, kein Verdrehen während der Fahrt
• Funktioniert zuverlässig bei Regen und Kälte
• Preis-Leistung im Vergleich zu Premium-Herstellern sehr gut

Minuspunkte

• Wärme wirkt hauptsächlich auf Handinnenflächen – Handrücken benötigen gute Handschuhe
• Bei starkem Fahrtwind oder Temperaturen unter 0 °C nicht ausreichend als alleinige Wärmequelle
• Montage nicht plug-and-play: Kürzen, Kleben und Verdrahten erforderlich
• Nicht einfach auf ein zweites Motorrad übertragbar
• Kabelverlegung braucht etwas Erfahrung, sonst kann es eng am Lenker werden

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Für wen geeignet?

• Pendlerinnen und Tourenfahrerinnen, die bei Kälte längere Strecken fahren
• Alle, die ein simples, zuverlässiges Heizsystem am Motorrad wollen
• Ideal als Ergänzung zu guten Winterhandschuhen

Für wen weniger geeignet?

• Fahrerinnen, die maximale Wärme an Fingern & Handrücken brauchen (→ hier bleiben beheizbare Handschuhe klar im Vorteil)
• Motorradwechsler, die eine flexible Lösung möchten

Fazit zum Daytona Heizgriffe Test: Sehr empfehlenswert — aber mit realistischer Erwartung

Die Daytona Heated Grips 22,2 mm haben sich im Daytona Heizgriffe Test als eine solide, handfeste Lösung, um kalte Hände beim Motorradfahren zu vermeiden. Sie sind einfach zu montieren, zuverlässig in der Funktion und komfortabel in der Anwendung. Für Pendler, Tourer oder Gelegenheitsfahrer in der kalten Jahreszeit sind sie ein sehr gutes Upgrade — insbesondere in Kombination mit wärmender, winddichter Handschuhbekleidung.

Wer vollen Winterkomfort für Hände will (inklusive Finger & Handrücken), sollte Heizgriffe als Teil eines Gesamtkonzepts sehen — aber nicht als alleinige Lösung. Für alle, die Wert auf Kontrolle, Sicherheit und Fahrspaß auch bei niedrigen Temperaturen legen, sind sie eine klare Empfehlung, insbesondere die von mir getesteten Daytona Heated Grips.

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