Dunlop Test Team beim Start auf der Rennstrecke

Dunlop Test Team: Innovative Entwicklung unter Rennbedingungen

Wie echte Rennen zur Geburtsstätte neuer Hochleistungsreifen werden

Beim 6-Stunden-Rennen von Spa nutzte das Dunlop Test Team den Wettkampf als rollendes Labor. Peter Hickman und Jeremy Guarnoni lieferten dabei nicht nur Siege, sondern entscheidende Daten für die nächste Generation von Rennreifen.

Wenn die beiden Fahrer über die Ziellinie jagen, geht es nicht nur um Podestplätze. Für das Dunlop Test Team sind solche Rennen echte Entwicklungsetappen – unter Bedingungen, die kein Labor je simulieren könnte.

Rennen als Labor: Die Arbeit des Dunlop Test Teams

Das von Steven Casaer (EMC37) geleitete Team testet die nächste Generation von Dunlop-Rennreifen nicht auf geschlossenen Teststrecken, sondern direkt im realen Renneinsatz. Dabei liefern Topfahrer wie Hickman – Rundenrekordhalter der Isle of Man TT – und Guarnoni, Langstrecken-Weltmeister der FIM EWC, unbezahlbares Feedback: präzise, erfahren und unter maximalem Druck.

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Dunlop Test Team Motorrad auf Ständer

„Diese Umgebung ist eine ganz andere Liga“, erklärt Hickman. „Im Rennen verlässt man die Ideallinie, überholt, fährt durch Gummiabrieb und wechselnde Bedingungen – genau das, was ein Reifen später aushalten muss.“

Dunlop setzte in Spa über 200 Reifenvarianten ein – von Slicks der KR109/KR108-Reihe bis zu Regenreifen. Jeder Stint bedeutete einen Blindtest: Die Fahrer wussten nicht, welchen Reifen sie fuhren. Rundenzeitanzeigen waren abgeschaltet – das Urteil basierte allein auf Gefühl, Kontrolle und Vertrauen.

Hightech trifft Erfahrung

Die BMW M1000RR des Testteams war mit 75 Sensoren und über 300 Datenpunkten ausgestattet. Gemeinsam mit den subjektiven Eindrücken der Fahrer entstand ein vollständiges Bild der Reifenleistung. „Das objektive Datenmaterial bestätigt oder differenziert das Fahrerfeedback – beides ist essenziell“, erklärt Giovanni Dalla Torre, leitender Reifenentwickler bei Dunlop.

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In Spa testete Dunlop neue weiche und superweiche Slicks, einen profilierten Rennreifen sowie einen komplett neuen Regenreifen. Die Kombination aus Labortests, privaten Streckenversuchen und Renneinsätzen bietet Dunlop ein unvergleichlich präzises Entwicklungsumfeld.

Dunlop Test Team Jubel auf der Rennstrecke

Vom Test zur Serie

Das Team ist regelmäßig bei internationalen Wettbewerben im Einsatz – darunter die 24 Stunden von Le Mans, die spanische ESBK-Serie oder die italienische CIV-Meisterschaft, in der Dunlop exklusiver Reifenlieferant ist. Die dort gesammelten Daten fließen direkt in die Serienproduktion der KR- und GP-Reifen ein, die auch ambitionierten Trackday-Fahrern zur Verfügung stehen.

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„Das Testen unter realem Wettkampfdruck ist der entscheidende Schritt, um Innovationen vom Prototyp zur Rennreife zu bringen“, so Dalla Torre. „Jeder Kilometer bringt uns Reifen näher, die unter allen Bedingungen konstant performen – für Profis wie für ambitionierte Amateure.“

Dunlop Test Team Sieger auf der Rennstrecke

Fazit zum Dunlop Test Team:

Mit seinem praxisorientierten Ansatz bleibt Dunlop seiner Philosophie treu: Racing verbessert Reifen – und Reifen verbessern Racing.

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