Es gibt Bücher über Motorräder, es gibt Bücher über Rennsport – und dann gibt es Building Speed. Dieses Buch erzählt nicht nur von Maschinen und Geschwindigkeit, sondern vor allem von den Menschen dahinter: von Frauen, die im Motorradrennsport arbeiten, schrauben, analysieren, entwickeln und mitdenken. Deshalb gibt es hier die exklusive She Rides Building Speed Buchrezension für euch!
Inhaltsverzeichnis
Für She Rides ist genau das besonders spannend, denn es zeigt eine Seite des Motorradkosmos, die oft unsichtbar bleibt – und gerade deshalb so wichtig ist.
28 Frauen, eine gemeinsame Leidenschaft
Suse Mühlemeier porträtiert in Building Speed insgesamt 28 Frauen, die im Motorradsport tätig sind. Darunter sind Mechanikerinnen, Ingenieurinnen, Datenspezialistinnen, Entwicklerinnen und weitere Expertinnen, die dafür sorgen, dass Teams, Motorräder und Prozesse auf höchstem Niveau funktionieren.
Schon im Vorwort wird deutlich, dass dieses Buch weit mehr ist als eine Sammlung einzelner Porträts. Es ist eine Annäherung an eine Welt, die von Präzision, Belastbarkeit, Leidenschaft und technischem Verständnis lebt.
Keine Heldinnen, sondern Profis in der Building Speed Buchrezension
Die große Stärke von Building Speed liegt darin, dass die porträtierten Frauen nicht künstlich heroisiert werden. Sie werden nicht als Ausnahmefiguren inszeniert, sondern als das, was sie sind: Profis.



Die Geschichten sind persönlich, aber nie kitschig. Sie erzählen von Begeisterung, Neugier, Ausdauer und dem oft sehr direkten Weg in eine technische Berufswelt. Dabei geht es nicht um plakative Botschaften, sondern um reale Karrieren und echte Arbeitsrealitäten.
Drei Geschichten, die besonders im Kopf bleiben – die Porträts von Mara, Lucia und Chloé
Mara beschreibt, wie aus kindlicher Faszination für MotoGP und Formel 1 ein konkreter beruflicher Weg wurde. Ihre Begeisterung für die Atmosphäre des Rennsports und die technische Entwicklung eines Motorrads wirkt unmittelbar und authentisch.



Lucia steht für Hartnäckigkeit. Schon als Kind zerlegte sie Spielzeugautos, um zu verstehen, wie sie funktionieren. Ihre Geschichte zeigt, wie konsequent man einen Traum verfolgen kann – auch gegen Erwartungen von außen.
Chloé bringt eine internationale, datengetriebene Perspektive ein. Zwischen Frankreich und den USA bewegt sie sich in einer Welt aus Performance-Analyse, Sensorik und Renntechnik – und verbindet das mit echter Leidenschaft fürs Motorradfahren.


Warum dieses Buch perfekt zu She Rides passt
Building Speed erweitert den Blick auf Motorradkultur. Es geht hier nicht nur ums Fahren, sondern um Technik, Beruf und Motorsport als komplexes System.
Für die She Rides-Community ist genau das relevant: Frauen sind nicht nur Teil der Szene, sondern gestalten sie aktiv mit – technisch, strategisch und organisatorisch. Dieses Buch macht genau das sichtbar.
Rennalltag, der plötzlich greifbar wird
Besonders stark sind die Momente, in denen der Alltag im Fahrerlager beschrieben wird. Gemeinsame Abende nach langen Tagen, Gespräche im Team, das ruhige Arbeiten vor einem Rennen – all das zeigt, wie sehr Motorsport Teamarbeit ist.

Diese Einblicke sorgen dafür, dass man beim Lesen nicht nur zuschaut, sondern sich mitten im Geschehen fühlt.
Unser Fazit in der Building Speed Buchrezension
Building Speed ist weit mehr als ein Motorsportbuch. Es ist ein ehrlicher, ruhiger und gleichzeitig inspirierender Blick hinter die Kulissen einer Welt, die oft nur von außen wahrgenommen wird.
Das Buch zeigt, wie viel Wissen, Präzision und Leidenschaft hinter jedem Rennmotorrad steckt – und wie selbstverständlich Frauen Teil davon sind.
Für alle, die Motorradsport lieben, Technik spannend finden oder einfach einen neuen Zugang zu dieser Welt suchen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
Call to Action
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