Dienstag, 27. September 2022
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MX-Flaggschiff Honda CRF450R verbessert für 2023

Sie soll mühelos schneller fahren und bessere Rundenzeiten erzielen

Mit der reichen Erfahrung und dem Know-how aus Werks-Renneinsätzen rund um den Globus konnte Honda sein MX-Flaggschiff erneut weiter entwickeln und verbessern. Der 2023er Jahrgang der Honda CRF450R glänzt mit deutlich höherem Drehmoment im unteren Drehzahlbereich sowie gleichmäßigerer Leistungsabgabe, um maximales Beschleunigen am Kurvenausgang noch effizienter und performanter zu gestalten. Dazu wurden Rahmensteifigkeit und Federung überarbeitet, um über besseren Gripp am Vorderrad mehr Stabilität beim Bremsen und erhöhte Agilität beim Turning zu generieren. So erlaubt es die jüngste Honda CRF450R, mühelos schneller zu fahren und bessere Rundenzeiten zu erzielen. 

Beim Design mit neuen Graphics sticht das modernisierte HRC-Logo ins Auge. Parallel zum 2023er Jahrgang der Honda CRF450R offeriert der weltgrößte Motorradhersteller mit der CRF450R 50th Anniversary ein Jubiläumsmodell, welches die CR250M Elsinore würdigt, jenen legendären Motocrosser, mit dem Honda vor 50 Jahren erstmals eine käufliche Wettbewerbs-MX-Maschine offerierte.

Für MX-Enthusiasten und Rennfahrer: Die Entwicklung der Honda CRF450R

Die CRF450R stellt im Motocross seit der Markteinführung 2002 die Referenz dar und gilt als Paradebeispiel eines ausgewogenen Sportgeräts, das Hobby-Enthusiasten wie professionellen MX-Rennfahrern die Ideallösung aus Power, agilem Handling und bester Kontrollierbarkeit offeriert. Das Ganze in Verbindung mit unübertroffener Qualität und Zuverlässigkeit, für die Honda seit vielen Jahren zu Recht gerühmt wird.

Gleichzeitig wurden Weiterentwicklung und Verbesserungen ständig vorangetrieben. Zum Modelljahrgang 2017 wurde die europaweit beliebteste Big-Bore-MX-Maschine unter dem Motto »Absolute Holeshot« rundum erneuert. Zu einem neuen Triebwerk mit signifikant verbesserter Leistung spendierten die Entwickler ein komplett überarbeitetes Chassis. 2018 folgte die Ausstattung mit serienmäßigem Elektrostarter, im Folge-Modelljahr steigerte ein neu entwickelter Zylinderkopf Leistung und Drehmoment erheblich, wobei auch die HRC Launch Control hinzugefügt wurde. Ab dem Modelljahrgang 2020 wertete dann die HSTC-Traktionskontrolle die Honda CRF450R auf.

Abgesehen von Rädern und grundlegender Motorarchitektur stellte die Honda CRF450R zum Modelljahr 2021 wieder eine komplette Neuenentwicklung dar, deren Verbesserungen stark an die erfolgreiche CRF450RW von Tim Gajser anknüpften, mit der der Honda Werksfahrer 2019 und 2020 die MX-GP-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. In der WM 2021 eroberten der schnelle Slowenier und das HRC-Team schließlich knapp den dritten WM-Endrang.

Es folgten Detailverfeinerungen für den 2022er Jahrgang der Honda CRF450R. Aber da die technische Entwicklung ständig voran schreitet, bietet auch die jüngste Maschine für den Modelljahrgang 2023 wieder einer Vielzahl Verbesserungen an Motor und Chassis, die das HRC-Team und seine Werksfahrer bei den MX-Rennen in Europa, Amerika und Japan ausgetüftelt haben. Zielsetzung ist stets, die Performance und die Fahrbarkeit zu verbessern, um damit noch schneller und leichter fahren zu können – und damit letztlich auch allen Kunden zu Gute kommt.

Der 2023er CRF450R-Jahrgang stellt etwas Besonderes dar, weil damit das 50-jährige Jubiläum begangen wird, dass Honda seinen Kunden wettbewerbstaugliche Motocross-Bikes anbietet. Die im Oktober 1972 vorgestellte und ab März 1973 erhältliche CR250M Elsinore (damals mit Zweitaktmotor) feierte legendäre Erfolge und stellte den Anfang einer höchst erfolgreichen MX-Modellfamilie dar. Als Hommage an diesen ersten Production-Racer und Motocross-Meilenstein wird neben der 2023er Honda CRF450R in gewohnt rotem Outfit auch eine CRF450R 50th Anniversary-Variante in limitierter Auflage angeboten, deren optischer Auftritt an historische Vorbilder erinnert.

Wie immer ist und bleibt die Honda CRF450R im Kern ein käuflicher HRC-Wettbewerbscrosser.

Das MX-Flaggschiff verbessert für 2023. Die neue Honda CRF450R soll mühelos schneller fahren und bessere Rundenzeiten erzielen.
Input für die Weiterentwicklung der Honda CRF450R steuerten HRC Honda Fahrer aus FIM World MXGP-, AMA Supercross- und Pro Motocross-Meisterschaften bei

Mit Expertise der Rennfahrer zur verbesserten CRF450R

Input für die Weiterentwicklung der Honda CRF450R steuerten HRC Honda Fahrer aus FIM World MXGP-, AMA Supercross- und Pro Motocross-Meisterschaften bei. So wurde erreicht, dass sich das Bike des 2023er Jahrgangs einfacher und schneller fahren lässt – und somit müheloser bessere Rundenzeiten erlaubt, auch über längere Distanzen.

Die überarbeitete Steifigkeit des Rahmens ermöglicht eine Erhöhung der hinteren Federrate und Dämpfung für verbesserte Kontrolle ohne unerwünschte Steifigkeit oder Härte. Gleichzeitig stellt sich erhöhter Gripp am Vorderreifen ein. Damit und dank gleichzeitig angepasstem Ansprechen der Federung zeigt sich die 2023er Honda CRF450R im Vergleich zur Vorjahresmaschine stabiler und gestattet eine flinkere Gangart.

Einerseits erlaubt das neue Chassis höhere Geschwindigkeiten beim Hineinfahren in Kurven sowie anschließend früheres Gasanlegen. Andererseits erzeugt der überarbeitete Motor deutlich stärkeres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen im Verbund mit gleichmäßigerer Leistungsabgabe. Dies bewirken neue Einlassöffnungen, ein längerer Lufttrichter, ein Drosselklappengehäuse mit kleinerem Durchmesser sowie überarbeitete Nockenwellen-Steuerzeiten. Auch der Endschalldämpfer wurde modifiziert.

Die Graphics des MX-Renners in Racing Red schmücken ein überarbeitetes HRC-Logo. Das Kürzel steht für »Honda Racing Corporation«, jene Rennabteilung, die seit 1982 für alle Werks-Rennaktivitäten zuständig ist – inzwischen für Zweiräder als auch für Automobile. HRC wiederum ist mit der Honda R & D-Entwicklung verknüpft, um den Transfer von Know-how und neuen Techniken in Serienprodukte zu gewährleisten; auch die Schulung junger Ingenieure und das Heranführen an höhere Aufgaben zählt traditionell zu den Aufgaben.

Das HRC-Logo auf der Honda CRF450R weist auf den Entwicklungs-Input hin, den die HRC-Werksfahrer aus diversen MX-Meisterschaften beisteuerten. Mit der zusätzlich in limitierter Stückzahl angebotenen CRF450R 50th Anniversary wird die legendäre CR250M Elsinore zelebriert, mit der Honda vor 50 Jahren begann, für jedermann käufliche Motocross-Wettbewerbsmaschinen anzubieten.

Das MX-Flaggschiff verbessert für 2023. Die neue Honda CRF450R soll mühelos schneller fahren und bessere Rundenzeiten erzielen.
Das rasiermesserscharfe Handling der Honda CRF450R präsentiert sich gegenüber dem Vormodell weiter verbessert.

Honda CRF450R Ausstattungsmerkmale

Styling & Chassis

  • Rahmen mit neuer Steifigkeitsbalance für erhöhte Stabilität, in Zusammenspiel mit angepassten Federelementen.
  • Hinterrad-Stoßdämpfer mit erhöhter Federrate für optimierten Vortrieb über Spurrillen und erhöhte Traktion.
  • 49mm Showa Telegabel mit überarbeiteter Dämpfung.
  • Sitzbank und Kunsttoffteile ausgelegt auf optimierte Bewegungsfreiheit; dazu neue Graphics plus modernisiertes HRC-Logo.
  • Modelljahr 2023 zusätzlich mit 50th Anniversary Edition der Honda CRF450R.

Das rasiermesserscharfe Handling der Honda CRF450R präsentiert sich gegenüber dem Vormodell weiter verbessert. Die Maschine zeigt sich stabiler beim Bremsen, lenkt präziser und leichter ein, erlaubt auch engstes Turning in Kurven sowie früheres Herausbeschleunigen.

Grund dafür ist die gezielt angepasste Steifigkeit des Aluminium-Rahmenkonstrukts. Denn damit harmonieren die ebenfalls modifizierten Federungselemente besser. Die Verbindung zwischen vorderem Unterzugrohr und Halterung weist jetzt eine Wandstärke von 6 mm auf (vorher 4 mm); ebenso ist die obere Stoßdämpferaufnahme nun mit 6 mm Wandstärke konstruiert (vorher ebenfalls 4 mm). Die Aufhängungen am Zylinderkopf sind neu aus Stahl gefertigt (beim Vormodell aus Aluminium). In der Kombination verbessern die geänderte Rahmensteifigkeit und die modifizierte Federung die Traktion am Vorderreifen signifikant.

Die Aluminiumschwinge misst in der Länge 585,2 mm, das Showa-Federbein ist über Pro-Link-Umlenkhebel angelenkt, die die gewünschte Progression sicher stellen. Für die Abstimmung stehen 11 Einstellpositionen für die Zugstufe und 6 für die High- und Lowspeed-Druckstufe zur Verfügung. Das Dämpfer-Ölvolumen beträgt 421 Milliliter. Die neu gewählte, härtere Stoßdämpfer-Federrate beträgt 56 N/mm (vorher 54 N/mm). Zusammen mit der überarbeiteten Dämpfung konnte so der Vortrieb erhöht werden, insbesondere bei anspruchsvoll unebenen Untergründen, ohne dass sich dabei ein versteiftes Gefühl einstellt, was sich kontraproduktiv auswirken würde.

Die voll einstellbare 49 mm USD Gabel (mit Stahlfedern) ist eine abgeleitete Version jener Showa Factory-Gabel, die von Honda´s offiziellem MX-Rennteam in der japanischen Meisterschaft verwendet wird. Das Bauteil bietet 310 mm Federweg, 13 Einstellpositionen für die Zugstufe und 15 Klicks für die Druckstufe. Damit sind ausreichend Möglichkeiten für eine optimale Front/Heck-Balance gegeben. Das Ölvolumen beträgt 387 Milliliter. 

Lenkkopfwinkel und Nachlauf sind mit 27,7 Grad/113,9 mm bemessen, der Radstand beträgt 1.481 mm und die Bodenfreiheit 336 mm. Das Trockengewicht beläuft sich auf 105,8 kg und die Gewichtverteilung auf 49/51 Prozent vorne und hinten.

Ein leichter Renthal Fatbar-Lenker unterstützt präzise Lenkbefehle. Die obere Gabelbrücke ist mit zwei Aufnahmen für die Lenkerböcke versehen, die es erlauben, den Lenker um 26 mm nach hinten oder vorne zu montieren. Werden die Halter um 180 Grad gedreht, kann der Lenker um weitere 10 mm versetzt werden, so dass insgesamt vier Sitzhaltungen für unterschiedlich große Fahrer einstellbar sind.

Am Vorderrad ist der Doppelkolben-Bremssattel für die 260 mm Wave-Bremsscheibe mit unterschiedlich großen Kolben (30 und 27 mm Ø) bestückt. Zusammen mit hochfesten Bremsschläuchen werden das Bremsgefühl und die Bremsleistung unterstützt. Die 240 mm-Wave-Scheibenbremse am Hinterrad verzögert mittels eines Einkolben-Bremssattels.

Leichtgewichtige DID-Aluminium-Speichenfelgen mit speziellem Einspeichmuster sind in Schwarz ausgeführt. Die Vorderradfelge misst 21 x 1,6 Zoll, die seit dem Modelljahr 2021 leichtere und verstärkte Hinterradfelge 19 x 2,15 Zoll. Darauf sind serienmäßig Dunlop MX33F/MX33 Soft-Terrain-Reifen montiert

Sitzbank und Bodywork präsentieren sich mit Blick auf Ergonomie und Bewegungsfreiheit optimiert. Bester Zugang für Wartungsarbeiten wurde ebenfalls bedacht, die Seitenteile rechts/links lassen sich mit jeweils vier 8 mm-Schrauben im Handumdrehen demontieren.

Schmale Silhouette und aerodynamisch optimierter Frontkotflügel leiten den Luftstrom auf die seitlichen Wasserkühler. Das Kühlsystem inklusive der Abdeckhutzen wurde sorgfältig mit computergestützter Strömungs-Simulation auf maximalen Luftdurchsatz optimiert. Der Tank ist aus leichtem Titanblech gefertigt, das Fassungsvermögen beträgt 6,3 Liter.

Für den Jahrgang 2023 erhält die Honda CRF450R ergänzend zur bekannt ansehnlichen Linienführung neu designte Graphics, die zusätzlich modernisierte HRC-Aufkleber zieren.

Das MX-Flaggschiff verbessert für 2023. Die neue Honda CRF450R soll mühelos schneller fahren und bessere Rundenzeiten erzielen.
Um speziell die Beschleunigung aus Kurven heraus zu verbessern, lautete die Vorgabe für die Weiterentwicklung des 449,7 cm3 Vierventil-Unicam-Motors für den Jahrgang 2023.

Der Motor der Honda CRF450R

  • Um 10,7 % stärkeres Drehmoment bei 5.000 U/min sowie bestens dosierbare  Mehrleistung aus niedrigen Drehzahlen heraus.
  • Einlass-Ansaugkanal schlanker, längere Airbox-Ansaugstutzen, 44mm Drosselklappengehäuse und überarbeitete ECU-Steuereinheit.
  • Auspuffdämpfer aus stärkerem Aluminium, ohne Gewichtszunahme.

Um speziell die Beschleunigung aus Kurven heraus zu verbessern, lautete die Vorgabe für die Weiterentwicklung des 449,7 cm3 Vierventil-Unicam-Motors für den Jahrgang 2023: Mehr Punch bei niedrigen Drehzahlen generieren. Dieses Ziel konnte erfolgreich umgesetzt werden. Das maximale Drehmoment wurde beibehalten, aber bei 5.000 U/min stehen nun zusätzliche 10,7 % zur Verfügung. Damit lassen sich höhere Gänge leichter nutzen und die Ermüdung über die Dauer eines Rennens reduzieren. Der neue Honda CRF450R-Motor entwickelt im unteren Drehzahlbereich spürbar mehr Power, die Leistung bei maximalen Drehzahlen hingegen wurde um 5 % reduziert.

Um mehr Punch im unteren Bereich der Drehzahlskala zu erzeugen, ist der Airbox-Ansaugschnorchel (wie beim CRF450RW HRC-Bike) länger und mit reduzierter Einlassöffnung ausgeführt, was den Gasfluss erhöht. Ebenfalls vom HRC-Renner übernommen ist das Drosselklappengehäuse mit 44 mm Durchmesser (2 mm weniger als beim Vormodell), um die Leistungsabgabe im unteren Bereich zu glätten. Neue Ventilfedern und überarbeitete Nockenwellen-Steuerzeiten sind das direkte Ergebnis des Feedbacks der HRC-Werksfahrer und jener Spezifikationen, die bevorzugt verwendet werden.

Der Schalldämpfer der Abgasanlage ist neu aus speziell wärmebehandeltem Aluminium gefertigt, um externen Belastungen wie Schläge oder Stoßkontakt bei Berührungen mit Konkurrenten in hektischen Startphasen besser standzuhalten. Eine Gewichtszunahme ist mit der Verwendung des widerstandsfähigeren Materials nicht verbunden.

Bohrung und Hub des Viertakt-Einzylinders blieben unverändert (96 mm x 62,1 mm), das  Kompressionsverhältnis beträgt 13,5:1. Ein Gangsensor ermöglicht es beim Schalten, insgesamt drei speziell abgestimmte Zündmappings einzusteuern – für den ersten und zweiten, den dritten und vierten sowie den fünften Gang. Eine Hydraulikkupplung mit 8 Scheiben sorgt für optimale Kontrolle, bestes Gefühl am Kupplungshebel sowie für konstantes Hebelspiel unter extremer Belastung. Auch hinderlicher Schlupf unter starker Beanspruchung beim dauerhaften Abrufen der Spitzenleistung wird damit ausgeschlossen.

Die für Honda typische Zuverlässigkeit zählt seit jeher zu den Stärken der CRF450R. Für optimale Innenkühlung etwa wird der Kolben von der Unterseite aus einer Öldüse mit 5 Bohrungen mit Öl besprüht und die Kapazität der Ölpumpe stärken doppelte Zuleitungen mit 16 mm Ø, was die Schmierstoff-Umwälzung erheblich verstärken hilft.

Elektronik

  • Die HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) bietet 3 Modi und lässt sich auch komplett abschalten.
  • Dreistufige HRC Launch Control (Startautomatik).
  • Per EMSB-Schalter (Engine Mode Select Button) stehen drei Modi zur Auswahl, um die Leistungscharakteristik zu steuern.
  • HRC Setting Tool zur individuellen Anpassung der Zündungs-Mappings.

Die HSTC-Traktionskontrolle der Honda CRF450R minimiert das Durchdrehen des Hinterrads, um die Traktion zu unterstützen. Das System arbeitet ohne Raddrehzahlsensor, um das Gefühl am Gasgriff praxisgerecht zu unterstützen. Die Leistung wird verwaltet, indem der  Zündzeitpunkt verzögert und die PGM-FI-Einspritzung entsprechend reagiert, wenn elektronisch erfasst wird, dass die Drehzahl einen festgelegten Wert überschritten hat.

Die drei Modi der HSTC-Traktionskontrolle managen das Eingriffverhalten für unterschiedliche Fahrbedingungen:

  • Modus 1 greift am ehesten und über einen längeren Zeitraum ein, wenn gewünscht wird, das Durchdrehen der Räder zu reduzieren und die Kontrolle in engen Kurven zu behalten.
  • Modus 3 lässt das System schneller und stärker eingreifen und ist folglich bei rutschigen, schlammigen Bedingungen besonders nützlich.
  • Modus 2 bietet einen praxisgerechten Mittelwert zwischen den Einstellungen 1 und 3 in Bezug auf Geschwindigkeit und Eingriffsstärke.

Auf der linken Lenkerseite zusammen gefasst sind: Lauch-Control-Anzeige, EFI-Einspritzleuchten, HSTC- und EMSB-Schalter und LED-Anzeige. Drücken und Halten des HSTC-Schalters für 0,5 Sekunden aktiviert die jeweils nächste Stufe, dazu leuchtet die LED grün zur Bestätigung: Einmal Blinken für Mode 1, zweimal Blinken für Mode 2 und dreimal Blinken für Mode 3.

Wahlweise lässt sich die HSTC-Traktionskontrolle auch komplett deaktivieren. Beim Einschalten der Zündung wird jeweils das zuletzt gewählte Setting aktiviert.

Die HRC Launch Control (Startautomatik) erleichtert routinierten Fahren wie Aufsteigern perfekte Startmanöver.

Drei Preset-Einstellungen stehen zur Auswahl:

  • Level 3 – Startdrehzahl 8.250 U/min, für schlammige Böden bzw. MX-Novizen.
  • Level 2 – Startdrehzahl 8.500 U/min, Standard Setting für trockenen Untergrund.
  • Level 1 – Startdrehzahl 9.500 U/min, für trockenes Terrain bzw. Fahrer mit Profi-Anspruch.

Die Aktivierung der HRC Launch Control ist praxisgerecht einfach zu bewerkstelligen. Zum Einschalten die Kupplung ziehen und den Starterknopf (rechts) betätigen. Dann blinkt die LED-Kontrollleuchte für Level 1 einmal auf. Starterknopf nochmals drücken (oder beim Einstieg 0,5 Sekunden länger), dann blinkt die LED-Kontrollleuchte für Level 2 zweimal auf. Starterknopf ein weiteres Mal drücken (oder beim Einstieg länger drücken), dann blinkt die LED-Kontrollleuchte für Level 3 dreimal auf.

Mit dem Wahlmodi-Schalter EMSB (Engine Mode Select Button) lässt sich das Motor-Setup und damit die Leistungsentfaltung wunschgemäß bestimmen:

  • Mode 1 – Standard/passt für die meisten Strecken, Fahrstile und Untergründe.
  • Mode 2 – Smooth/traktionfreundliche Leistungsentfaltung.
  • Mode 3 – Aggressiv und volle Leistung/für tiefe Böden und sandige Untergründe.

Die LED-Leuchte zeigt blau leuchtend an, welches Motor-Setup aktiviert ist.

Modus 2 und Modus 3 können zusätzlich mit dem als Zubehör erhältlichen »HRC Setting Tool« nach Belieben modifiziert und den jeweiligen Fahrer-Vorlieben angepasst werden – bis hin zu besonders gefühlvollem Ansprechen bei Easy-Going-Ansprüchen bzw. gezielt agressiver Charakteristik, wie es sich Wettbewerbsfahrer bei Renneinsätzen wünschen.

Das MX-Flaggschiff verbessert für 2023. Die neue Honda CRF450R soll mühelos schneller fahren und bessere Rundenzeiten erzielen.
Die HSTC-Traktionskontrolle der Honda CRF450R minimiert das Durchdrehen des Hinterrads, um die Traktion zu unterstützen.

Honda CRF450R 50th Anniversary Limited Edition Sondermodell

Vor 50 Jahren fertigte Honda erstmals einen wettbewerbstauglichen Motocrosser in Serie – die heute legendäre CR250M Elsinore – und offerierte diese seinen Kunden weltweit. Als Hommage an diesen Meilenstein stellt Honda eine besondere CRF450R dem Jahrgang 2023 zur Seite – die Honda CRF450R 50th Anniversary Limited Edition. Diese limitierte Auflage glänzt mit besonderer Optik, inspiriert von den HRC-Maschinen der 1980er Jahre. Die Hauptunterschiede zur Standard-Maschine sind:

  • Blauer Sitzbezug
  • Weiße Nummernschilder an der Front und auf den Seitendeckeln
  • Spezielles Dekor für die Kühlerabdeckungen
  • Felgen und Lenker goldfarben
  • Obere und untere Gabelbrücke in Metallic-Grau
  • Vorderrad-Kotflügel mit Honda Flügellogo

Technische Daten zur neuen Honda CRF450R

MOTOR 
TypFlüssigkeitsgekühlt, Viertakt-Einzylinder, Uni-Cam
Hubraum449,7 cm3
Bohrung x Hub96,0 mm x 62,1 mm
Verdichtung13,5:1
KRAFTSTOFFSYSTEM 
GemischaufbereitungPGM-FI Kraftstoffeinspritzung
Tankinhalt6,3 Liter
ELEKTRIK 
StarterE-Starter
ANTRIEB 
KupplungMehrscheibenkupplung im Ölbad
Getriebe5 Gänge
EndantriebKette
RAHMEN 
TypAluminium Twin Tube
CHASSIS 
Abmessungen (LxBxH)2.182 x 827 x 1.267 mm
Radstand1.481 mm
Lenkkopfwinkel27,7°
Nachlauf113,9 mm
Sitzhöhe965 mm
Bodenfreiheit336 mm
Gewichttrocken 105,8 kg / vollgetankt 110,6 kg
RADAUFHÄNGUNG 
vorneShowa 49 mm USD Feder-Telegabel
hintenShowa Monodämpfer, Aluminiumschwinge, Honda Pro-Link 
RÄDER 
Felgen v/hAluminium-Speichenräder
Reifengröße vorne80/100-21-51M Dunlop MX33F
Reifengröße hinten120/80-19-63M Dunlop MX33
BREMSEN 
Bremse vorneScheibenbremse, 260 mm Ø, hydraulisch betätigt
Bremse hintenScheibenbremse, 240 mm Ø, hydraulisch betätigt 
AUSSTATTUNG 
ElektronikHRC Launch ControlHSTC Traction Control

Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen im Internet unter www.honda.de sowie bei allen Honda Motorrad Vertragshändlern.

* Bitte beachten: Diese Angaben entsprechen den Honda Testergebnissen unter standardisierten Bedingungen gemäß WMTC. Die Tests wurden mit einer Standardversion des Fahrzeugs durchgeführt, mit einem Fahrer und ohne zusätzliches Equipment. Der aktuelle Verbrauch kann variieren, abhängig von Fahrweise, Pflegezustand, Wetter, Straßenbedingungen, Reifenzustand, Zubehör, Gewicht des Fahrers und anderen Faktoren.

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Nika
Nikahttps://sherides.de/ueber-uns
Seit ihrer Jugend ist SHE RIDES Gründerin Annika, für Freunde auch Nika, Zweirad-Enthusiastin. Mit ihrer Royal Enfield und Motorradhund Mila im Gepäck startet sie mit SHE RIDES in neue Abenteuer.

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