Fahrerin auf der blau-silbernen Suzuki SV-7S in einer Kurve vor einer Felswand

Weltpremiere Suzuki SV-7S: Naked Bike mit drehmomentstarkem V-Twin

Suzuki hat auf der EICMA in Mailand die neue SV-7S vorgestellt. Sie knüpft an die SV650 an, die bei vielen Bikerinnen als unkompliziertes Mittelklasse-Motorrad beliebt ist. Der bekannte V2 bleibt, drumherum hat Suzuki die Technik modernisiert. Und es gibt die Suzuki SV-7S wieder als A2-Version.

Suzuki SV-7S auf einer Landstraße an einem türkisfarbenen See

Der V2 bleibt, die Technik drumherum ist neu

Im Rahmen sitzt der 645-cm³-V2, den man aus der SV650 kennt. Er leistet 73 PS bei 8.500 Umdrehungen und 64 Nm bei 6.800 Umdrehungen. Neu sind die elektronische Gassteuerung (Ride-by-Wire), überarbeitete Einspritzdüsen und die Abgasnorm Euro 5+.

Spannend in dieser Klasse ist der Quickshifter, der serienmäßig an Bord ist. Du schaltest damit hoch und runter, ohne die Kupplung zu ziehen. Über Fahrmodi passt du an, wie direkt der Motor anspricht. Die Traktionskontrolle hat drei Stufen und lässt sich abschalten.

Für wen passt die Suzuki SV-7S?

Für viele Einsteigerinnen ist die Sitzhöhe die erste Frage. Bei der SV-7S liegt sie bei 785 Millimetern. Suzuki hat außerdem den Tank (14 Liter) und die Flanken schmal gehalten, damit die Füße leichter zum Boden kommen. Der Lenker sitzt näher am Körper als bei der SV650. Du sitzt also aufrecht und leicht nach vorn geneigt.

Mit dem A2-Führerschein fährst du die gedrosselte Version mit 35 kW. Zwei Helfer erleichtern den Alltag: Der Low-RPM-Assist stabilisiert die Drehzahl beim Anfahren. Das Easy-Start-System startet den Motor mit einem kurzen Druck auf den Knopf.

Fahrwerk, Bremsen und Cockpit

Suzuki SV-7S in Schräglage auf einer Bergstraße mit roten Felsen

Der Rahmen ist ein Gitterrohrrahmen aus Stahl, die Schwinge ebenfalls aus Stahl. Vorn arbeitet eine 41er Telegabel, hinten ein Federbein mit siebenfach verstellbarer Vorspannung. Das ist praktisch, wenn du mal mit Gepäck oder zu zweit unterwegs bist. Gebremst wird vorn mit zwei 290-mm-Scheiben und Vierkolbensätteln.

Im Cockpit sitzt ein 4,2-Zoll-Farbdisplay. Über die App Suzuki Ride Connect+ verbindest du dein Smartphone und bekommst Navigation, Anrufe und Nachrichten aufs Display. Die App gibt es für iOS und Android.

Die Suzuki SV-7S in drei Farben vor einer Felslandschaft

Die SV-7S kommt in drei Farben: Blau mit silbernem Rahmen, Schwarz mit grauem Rahmen sowie Mattsilber/Schwarz mit silbernem Rahmen. Wer etwas mehr Leistung im Naked-Bike sucht, findet bei Suzuki die GSX-8S eine Klasse darüber.

Suzuki SV-7S: Daten im Überblick

MotorV2, 645 cm³, DOHC
Leistung54 kW (73 PS) bei 8.500/min, A2-Version mit 35 kW
Drehmoment64 Nm bei 6.800/min
Sitzhöhe785 mm
Tank14 Liter
Gewichtnoch nicht bekannt
ElektronikRide-by-Wire, Fahrmodi, Traktionskontrolle (3 Stufen), ABS, Quickshifter, Low-RPM-Assist
Fahrwerk41-mm-Telegabel (125 mm Federweg), Federbein mit verstellbarer Vorspannung (129 mm)
Bremsenvorn 2 × 290 mm, Vierkolben, hinten 240 mm
ReifenDunlop Roadsmart III, 120/70 ZR17 und 160/60 ZR17
Cockpit4,2-Zoll-TFT, Smartphone-Anbindung
Preisfolgt
Marktstartfolgt

Preis und Marktstart

Preis und Marktstart für Deutschland nennt Suzuki noch nicht. Sobald sie feststehen, ergänzen wir sie hier. Neuigkeiten zum Modell findest du auch auf der Motorrad-Seite von Suzuki. Ob die SV-7S schon auf den Frühjahrsmessen zu sehen ist, ist ebenfalls offen. Die Termine, zum Beispiel für die INTERMOT 2027 in Köln, findest du in unserem Eventkalender. Vielleicht sehen wir uns dort.

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