Dienstag, 27. September 2022
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10 Tipps um Herausforderungen beim Motorradfahren mit Bravour zu meistern

Motorradfahren passiert zu 90 Prozent im Kopf. Umso wichtiger ist es also, dass die „Regierungschefin“ zwischen unseren Ohren, wie es meine geschätzte Kollegin Astrid auszudrücken pflegt, frei ist von Stressoren und Blockaden. Ein freier Kopf beim Motorradfahren garantiert uns, den Fokus auf das zu legen was wichtig ist. Und was ist das? Natürlich der Spaß am Motorradfahren selbst. Mit Spaß lässt sich jede Herausforderung meistern. Und Herausforderungen gehören dazu. Wenn wir keine Herausforderungen mehr sehen, nehmen wir uns vermutlich zu wenig vor.

In unserer Podcast Episode „Kopfsache: Methoden für einen freien Kopf beim Motorradfahren“ haben wir ausführlich über Stressoren gesprochen, die uns beim Motorradfahren begegnen können und Blockaden, die Herausforderungen unüberwindbar scheinen lassen. Unsere Expertinnen Astrid und Irene hatten als erfahrene Motorradtrainerinnen jedoch jede Menge Tipps & Tricks im Gepäck, wie du Blockaden lösen kannst und Stressoren abwehrst. Die 10 besten Tipps, um Herausforderungen beim Motorradfahren zu meistern, haben wir dir hier noch einmal zusammengefasst.

Tipp 1: Selbstvertrauen und positives Denken

Dein schärfster Kritiker bist du selbst. Das hat möglicherweise zur Folge, dass du dir verstärkt zu Gemüte führst, was du noch nicht (so gut) kannst. Du hältst dir vielleicht vor Augen, was du noch lernen kannst und vergleichst dich vielleicht mit anderen Motorradfahrer:innen, die es, in deinen Augen, besser können als du. Vielleicht sogar mit Personen, die einen gänzlich anderen Werdegang haben. Dabei vergisst du das Wichtigste. Die vielen Dinge die du bereits gelernt und die Herausforderungen die du schon gemeistert hast.

„Du kannst mehr als du denkst! Glaube an dich und deine Fähigkeiten. Du kannst alles schaffen was du willst!“

Dieser Tipp appelliert an dich selbst. An deine positive Grundhaltung und an deine Fähigkeit, deine eigenen Erfolge zu feiern, mögen sie auch noch so klein sein. Niemand außer dir weiß, wie sehr du dich angestrengt hast, um diesen Erfolg zu erzielen. Vergleiche dich mit dir selbst. Hast du deine Herausforderung heute schon besser gemeistert als gestern? Perfekt! Gönn‘ dir diesen Erfolgsmoment. Morgen schaffst du es noch ein bisschen besser. Vertraue auf dich selbst, deinen Willen und sieh der Herausforderung positiv entgegen.

PS: Astrid spricht gerne von „optimalem“ Denken. Denn „positiv denken muss der Mensch der negativ ist!“. „Wenn etwas optimal ist, dann komme ich weiter, kann reflektieren, mich verbessern und das Optimum genießen.“

Tipp 2: Herausforderung meistern – Giftpfeile abwehren

Es ist doch manchmal wirklich zum Mäuse melken. Da macht man sich an einem sonnigen Tag auf, um auf einer gemütlichen Motorradtour das Leben zu genießen und dann kommt so ein selbsternannter Sportkommentator daher, der nichts besseres zu tun hat, als jeden vermeintlichen Fahrfehler zu kommentieren. Sie schießen mit „Giftpfeilen“, vermiesen unsere gute Laune und halten sich dabei auch noch für den Messias. Am liebsten ist mir die Spezies, die nach ihren „gut gemeinten“ Ratschlägen noch etwas absondert wie: „Aber für eine Frau machst du das gar nicht schlecht“.

„Mach dir bewusst, dass die Grenzen der anderen nicht deine eigenen sind.“

Wenn dich das Gefühl beschleicht, dass dieser selbst ernannte Motorradtrainer sich nur selbst gerne reden hört. Herzlichen Glückwunsch, damit hast du vermutlich recht. Oft lenken Menschen mit gut gemeinten Ratschlägen schlicht von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ab. Feedback bedeutet auch so viel wie Rückübermittlung von Informationen. Das setzt allerdings voraus, dass der Empfänger zuvor eine Nachricht gesendet hat, dass eine solche Rückübermittlung erwünscht ist. Gab es das nicht, kannst du den Schwall an Daten getrost ignorieren.

Auch immer wieder ein gutes Mantra ist: Wenn du ein Problem hast, behalte es für dich, es ist ganz allein deins!

Tipp 3: Dein Weg, deine Geschwindigkeit

Gerade in den ersten Jahren mit Motorradführerschein, wenn die gesammelten Erfahrungs-Kilometer, auch im Hinblick auf Gruppen-Fahrten, noch recht überschaubar sind, macht man sich gerne jede Menge Gedanken. Man will mit „den Großen“ mithalten, nicht abfallen von der Gruppe und man will beweisen was man kann. Eigentlich weiß jede von uns, dass das Humbug ist. Jede Mutter hat ihren Kindern vermutlich schon einmal den „Du bist nicht die Anderen“-Vortrag gehalten und vermutlich haben wir alle von unseren Eltern diesen Vortrag gehört. Jetzt ist es Zeit sich daran zu erinnern.

„Es ist dein Weg und du allein bestimmst wie schnell du ihn fährst!“

Jeder Mensch lernt auf seine eigene Weise, jeder Mensch hat seine Talente und seine Herausforderungen. Sich drängen zu lassen führt zu Fehlern. Fehler die du vermeiden kannst, wenn du deinen Weg auf deine Weise gehst. Es ist keine Schwäche offen zu sagen, dass es dir zu schnell geht. Es ist eine Stärke zu dir selbst zu stehen.

Du hast dich der falschen Gruppe angeschlossen und stellst fest, dass der Fahrstil nicht zu dir passt? Klasse, das ist deine Chance, deine ganz eigenen Erfahrungen zu machen. Du hast es bis hier hin geschafft, du schaffst es viel entspannter auch allein wieder zurück.

Tipp 4: Tief durchatmen!

Schon in der Fahrschule konnte ich diesen dämlichen Ausweichhaken nicht leiden. In jeder Fahrstunde auf dem Übungsplatz habe ich den Parkour gemieden. Jedenfalls bis mich berechtigterweise mein Fahrlehrer dazu gedrängt hat. Irenes Tipp mit der 8-4-8 Atemtechnik hätte mir vermutlich damals viel Stress erspart. Diese Atemtechnik ist eine aktive Entspannungsmethode, die Blockaden lösen soll. Im Endeffekt basiert sie auf tiefem Ein- und Ausatmen. Es gibt unzählige Varianten dieser Atemtechnik, sie funktionieren im wesentlichen jedoch alle gleich.

Für eine bestimmte Anzahl von Sekunden atmet man bewusst ein, hält für einen Moment inne (oder auch nicht) und atmet bewusst für eine bestimmte Anzahl von Sekunden wieder aus. In der 8-4-8 Atemtechnik, die Irene im Podcast beschreibt, atmet man acht Sekunden lang tief ein, hält für vier Sekunden inne und atmet dann langsam und gleichmäßig für acht Sekunden wieder aus.

PS: Ich habe mir in meiner Fahrschul-Stresssituation mit Tipp 7 beholfen. Eine Technik die ich bis heute anwende, wenn ich das Gefühl habe, dass alles zu schnell geht. Es kommen also noch ein paar bewährte gute Tipps.

Motorradfahren passiert zu 90% im Kopf. Mit diesen Tipps kannst du jede Herausforderung meistern. Methoden für einen freien Kopf.
Alles Kopfsache! Du kannst jede Herausforderung meistern.

Tipp 5: Bewusste Anspannung

Ob Fahranfänger, Wiedereinsteiger oder schlicht die erste Fahrt nach der Saisonpause. Es gibt viele Momente in denen man verkrampft auf dem Motorrad sitzen kann. Manchmal hilft es tatsächlich Gleiches mit Gleichem zu neutralisieren. In diesem Fall bedeutet das, bewusst eine oder mehrere Muskelgruppen so fest anzuspannen wie du nur kannst. Halte die Anspannung für ein paar Sekunden. Wenn du anschließend deine Muskeln wieder lockerst, ist vermutlich auch die Verkrampfung wie von Zauberhand verschwunden.

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SHE RIDES Podcast „Methoden für einen freien Kopf beim Motorradfahren“ (Inhalt laden)

Tipp 6: Übung macht den Meister

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wir kennen sie, die abgedroschenen Floskeln, mit denen Lehrer oder Eltern uns schon in frühester Kindheit versucht haben Mut zu machen. Sie mögen abgedroschen sein und wir können sie eventuell nicht mehr hören. Doch in diesen Floskeln steckt nunmal viel Wahrheit. Manche Fähigkeiten brauchen einfach ihre Zeit. Also gönn dir Fehlschläge und Zeit zum Üben. Wenn du dran bleibst und den Mut nicht verlierst, führt der Weg dich irgendwann zum Erfolg.

Tipp 7: Step by Step

Du stehst heute irgendwie mit deiner Kupplung auf Kriegsfuß, am Bikertreff sollst du jetzt auch noch in einer nassen Wiese parken und zu allem Überfluss sitzt die ganze Meute draußen auf der Terrasse und schaut gefühlt nur dir beim Einparken zu. Wenn jetzt Tipp 4 noch nicht geholfen hat, hilft vielleicht dieser Tipp. Entkopple alle deine Bewegungen, mache jeden Schritt bewusst und getrennt vom Nächsten. Führe bewusst jede Bewegung aus. Fahre langsam zur Parkfläche, werde bewusst langsamer. Stell die Füße ab. Mach das Motorrad aus. Vergiss den Seitenständer nicht. Vielleicht hilft es auch vorher das Interkom abzuschalten, damit dir deine Begleiter:innen währenddessen nicht ein Ohr abkauen. Bleib ganz bei dir und deinem Motorrad. Ihr Zwei seid ein unschlagbares Team.

Tipp 8: Falsche Glaubenssätze erkennen und ablegen

Was sind falsche Glaubenssätze? Als Astrid mir das erste Mal davon erzählt hat, dass wir uns viel zu oft von falschen Glaubenssätzen leiten lassen, musste ich selbst etwas länger darüber nachdenken. Was sind eigentlich Glaubenssätze? Woran glaube ich und wie beeinflussen mich diese Glaubenssätze beim Motorradfahren.

Tatsächlich habe ich mehr als einen dieser falschen Glaubenssätze bei mir gefunden. Diese Glaubenssätze beginnen z.B. bei „Ich bin noch nicht erfahren genug, um in einer Gruppe zu fahren“ oder „Mit mir als Anfänger will doch niemand auf Tour gehen“. Glaubenssätze definieren ein Bild von uns selbst. Ein Bild von dem wir glauben, dass andere es über uns denken. Ob das stimmt, das steht allerdings auf einem anderen Blatt. Es gibt also „falsche“ oder negative Glaubenssätze, die wir uns selbst einreden. Es gibt jedoch auch positive Glaubenssätze, die „ein wahres Gaspedal auf dem Weg zu deinen Wünschen und Zielen“ sein können.

„Glaubenssätze sind wie eine gut ausgebaute Autobahn. Wir sind sie schon so oft „gefahren”, dass die Strecke optimal geteert und leicht befahrbar ist. Wir nutzen sie mühelos – beinahe automatisch.“

Annika Haffke, HelloBetter

Glaubenssätze bestimmen wie wir uns Verhalten. Nicht nur im Alltag, auch beim Motorradfahren. Wenn mein Glaubenssatz ist, dass niemand mit mir auf Tour geht, weil ich noch Anfänger bin, wird das auch niemand tun. Der Grund dafür ist simpel. Zum Einen werde ich nicht danach Fragen, schließlich glaube ich ja fest daran, dass der andere das ohnehin nicht will. Zum Anderen werde ich nicht danach gefragt, vielleicht, weil ich sogar schon gesagt habe, dass ich mich nicht auf eine große Tour traue. Mit meinem „falschen“ Glaubenssatz habe ich also den Ausgang der Situation bereits vorbestimmt.

Wie werde ich falsche Glaubenssätze los?

  1. Glaubenssätze erkennen
  2. Den Faktencheck machen
  3. Visualisierung positiver Glaubenssätze
  4. Neue Erfahrungen erlauben
  5. Geduld haben

Astrid empfiehlt eine Liste zu machen. Eine Liste, mit all den Dingen, die wir glauben, dass andere sie denken. Über uns, oder über unsere Fahrkünste. Das hilft dabei sich seiner eigenen Glaubenssätze bewusst zu werden. Sind wir uns dieser Dinge bewusst, können wir den nächsten Schritt gehen. Dem Faktencheck. Sind diese Glaubenssätze wahr? Oft können wir diese Fragen selbst beantworten, wenn wir ganz ehrlich mit uns selbst sind. Falls nicht, hilft es immer einen Vertrauten in diesen Faktencheck einzuweihen. Vielleicht verschafft dir deine beste Freundin einen ganz neuen Blick auf deine Glaubenssätze?

Haben wir den Faktencheck geschafft sollen wir nun visualisieren, was wir sein wollen! Schreib dir auf, wie du sein willst. Wie willst du als Motorradfahrerin gesehen werden? Wie willst du dich fühlen? Da neue, positive Glaubenssätze, viel gemeinsam haben mit der Formulierung von Zielen, ist es ratsam diese realistisch und positiv auszuformulieren. Ein Glaubenssatz wie „Ich werde die nächste Ana Carrasco“ ist für die meisten von uns vielleicht etwas zu ambitioniert. Aber wer weiß, wo ein Wille, da ein Weg. Ich habe mir zum Beispiel diesen Satz zu Herzen genommen: „Ich bin eine sichere und selbstbewusste Motorradfahrerin“.

Jetzt musst du deine neuen positiven Glaubenssätze in die Tat umsetzen. Wie geht das? In meinem Fall musste ich mir also die Frage stellen, was macht denn eine sichere und selbstbewusste Motorradfahrerin aus? Was würde eine sichere und selbstbewusste Motorradfahrerin tun? Zu mehr Sicherheit bringt mich z.B. ein Fahrsicherheitstraining. Gesagt, gebucht! Selbstbewusstsein kommt für mich zum Einen mit der Sicherheit, zum Anderen mit Erfahrung. Und da Erfahrung bekanntlich von Fahren kommt. Tu ich das. Die nächste Tour ist schon geplant.

Alles was jetzt noch fehlt ist Geduld. Zugegeben, das ist auch nicht meine Stärke. Doch auch die alten, falschen Glaubenssätze, haben sich nicht über Nacht in meinem Kopf manifestiert. Ich muss den neuen, positiven Glaubenssätzen also Zeit geben sich ebenfalls manifestieren zu können. Da sind wir auch wieder bei Tipp 6: Übung macht den Meister.

Tipp 9: Drops gelutscht

Eine Herausforderung meistern mit Bonbons? Sowas geht? Ich hielt das ehrlich gesagt für einen verzweifelten Vorschlag meines Fahrlehrers, als der mir während meiner Fahrprüfung ein Bonbon anbot, um den Stress zu reduzieren. Doch auch unsere Trainingsexpertin Astrid ist sichtlich überzeugt von diesem Tipp. Kaugummi kauen, Bonbon lutschen, Lieder singen, als das lenkt uns von unseren Stressoren ab. Die Nervosität sinkt und du kannst deine Energie in Gänze deiner Herausforderung widmen.

Singen ist übrigens ein in der Community altbekannter Tipp, um z.B. den Slalom zu meistern. Mit einem für dich passenden Lied oder auch nur dem Summen einer verrückten Melodie hält man den Rhythmus besser.

Tipp 10: Konstruktives Feedback

Du hast alle Tipps ausprobiert, hast Glaubenssätze analysiert, Bonbons gelutscht, geübt wie ein Weltmeister, doch irgendwas fehlt noch?Manchmal erkennt man seinen Fehler nicht selbst. Man ist zu nah dran. Scheu dich nicht eine zweite oder auch dritte Meinung einzuholen. Suche dir Vertraute, gute Freunde oder wende dich an einen Experten, um einen Blick auf deine Fahrkünste zu werfen. Manchmal ist die Lösung ganz nah, doch nur ein Blick von außen kann dir den entscheidenden Hinweis geben um deiner Herausforderung meistern zu können.

Du willst mehr? Hier geht’s zum Podcast „Kopfsache: Methoden für einen freien Kopf beim Motorradfahren„.

Welche Herausforderung willst du meistern? Oder hast du bereits ein großen Erfolg zu verzeichnen?

Schreib uns in die Kommentare welche Herausforderung dir am meisten zu schaffen gemacht hat und mit welchen Kniffen du die Herausforderung angegangen bist.

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Nika
Nikahttps://sherides.de/ueber-uns
Seit ihrer Jugend ist SHE RIDES Gründerin Annika, für Freunde auch Nika, Zweirad-Enthusiastin. Mit ihrer Royal Enfield und Motorradhund Mila im Gepäck startet sie mit SHE RIDES in neue Abenteuer.

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2 Kommentare

  1. Super geschrieben und sehr hilfreich- lediglich einen Tipp würde ich absolut niemals nicht umsetzen. Während der Fahrt Kaugummi zu kauen!! Um Gottes willen!! Wie bei eigentlich jeder Sportart oder (körperlichen) Anstrengung gilt: Nichts hat im Mund was verloren, was da nicht hingehört, wenn man doch mal einen Unfall hat (weil jemand anderes einen z.B. die Vorfahrt nimmt o.ä.) dann liegst du da und es hängt dir was in der Luftröhre und der Unfall selbst wird dein Kleinstes Problem – das Kleine Kaugummi hingegen wird dein Größtes und mal-eben-schnell-den Helm-abziehen wird dir in der Situation auch keiner machen. Aufstehen kannst du aber auch nicht, dich freihusten auch nicht. Schon ein Bonbon find ich äußerst Kritisch – zu groß die Gefahr sich zu verschlucken, weil man ggfls. anders atmet als unter normalen, sonstigen Bedingungen. Und wer sich schonmal „so richtig!“ verschluckt hat, wird wissen, das man dabei abbremsen, blinken, parken, absteigen, Motor aus, Helm ab …. kaum noch hinbekommt, weil man sich fühlt als würd´ man grad schlichtweg ersticken bzw. verrecken! Sorry ob der deutlichen Ausdrucksweise aber so isses!
    Alles andere fand ich sehr gut erklärt und nachvollziehbar. Der Gruppendruck ist hoch aber Kommunikation ist alles und noch ein (Glaubens-)Satz von mir selbst kreiert: Wahre Weisheit beginnt da wo die Eigene endet – sprich: Wenn du was nicht weißt – sei weise – und frage! 🙂 In diesem Sinne – allzeit gute Fahrt – lg Kathy Völkel

    • Hallo Kathy, vielen lieben Dank für dein Feedback. Es ist schon richtig, so ein Kaugummi oder Drops hat auch Risiken beim Fahren im Fall eines Unfalls. Ich muss gestehen, ich mache es gelegentlich trotzdem. Vielleicht sollte auch ich da nochmal drüber nachdenken. Liebe Grüße, Nika

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